Colle Sommeiller

2.995 m hoch, ca. 25 km lang, Fr. - So. von 09:00 bis 17:00 Uhr gesperrt

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Colle Sommeiller

Übersicht

Der Colle Sommeiller (italienisch)/Col du Sommeiller (französisch) liegt im Süd-Piemont ganz in der Nähe der italienisch-französischen Grenze auf italienischer Seite und war lange Zeit der höchste, legal mit dem PKW anfahrbare, Punkt in den Alpen. Wikipedia und der Denzel Alpenstraßenführer führen den Bontadini-Lift als für PKW höchster anfahrbarer Punkt an. Aber sei’s drum. Der Colle Sommeiller ist jedenfalls mit seinen 2995 m Höhe (“Wanderparkplatz” und Ende der Piste) der höchstgelegene Punkt, den wir bisher gefahren sind und der zweithöchste generell. Allemal ein Abenteuer, da er nur in einem relativ kurzen Zeitfenster überhaupt bis ans Ende befahrbar ist – nach der Schneeschmelze Ende des Sommers und vor dem ersten Neuschnee. Häufig liegt am letzten Anstieg, wo man ein breites Geröllfeld mehrfach quert, dass ganze Jahr Schnee, sodass ein weiterkommen mit dem Allradler ausgeschlossen ist.


Wir hatten bei zwei Versuchen (2011 und 2012 jeweils im August) jedes Mal Glück und konnten ohne nennenswerte Schwierigkeiten bei bestem Wetter den Colle Sommeiller komplett befahren.


Art Stichstraße

Länge: ca. 25 km (ein Weg)

Schwierigkeitsgrad nach Denzel: 4

Download: GPX-Datei

Routenbeschreibung Colle Sommeiller

Ausgangspunkt der Strecke ist in Bardonecchia, welches sich als Ausgangspunkt für noch ein paar andere hier beschriebene Off Road Touren eignet. Zunächst geht es noch auf Asphalt zu dem kleinen Ort Rochemolles. Anschließend weiter auf unbefestigter Piste in Richtung des Stausees Lago di Rochmolles. Hier ist der Weg noch sehr gut und nicht besonders schwierig zu befahren.

Das sich dem Stausee anschließende Hochtal eignet sich auch hervorragend für Picknicks und Wanderungen. Bis zum Rifugio Scarfiotti (im Sommer bewirtschaftet) am Talschluss bleibt die Befahrbarkeit auf für normale PKW noch bedingt gegeben.

Dann erschließt sich der Weg über 16 enge Kehren die Hochebene Pian dei Morti. Hier wird der Weg enger und schwieriger zu befahren (Denzel, SG4). Tolle Landschaft mit schönen Ausblicken und ein ganzer Haufen Murmeltiere sind der Lohn für’s Zurücksetzen in den engen Kehren. Zumindest mit meinem 110er Defender lies sich das nicht immer vermeiden, obwohl für verbesserten Lenkeinschlag und kleinen Wendekreis extra Spurverbreiterungen montiert wurden …

An die Hochebene schließt sich die letzte Steigung an. Mit drei engen Kehren quert man einen großen Geröllhang, wo nicht selten große Felsbrocken den Weg versperren bzw. umfahren werden müssen. Hier hat es auch teilweise das ganze Jahr Schnee, sodass eine Weiterfahrt selbst mit dem 4x4 getriebenen Fahrzeug nicht möglich ist. Obwohl man dort kurz vorm Ziel ist. Hat man den Geröllhang passiert, folgen noch zwei Kehren und man hat den Endpunkt der Piste erreicht. Ein großer Platz der nordöstlich mit einem Zaun abgegrenzt wird und zu allen anderen Seiten natürliche Grenzen hat lädt dazu ein, das Fahrzeug zu parken und die nähere Umgebung zu erkunden.

GPS-Track und Downloadmöglichkeit als *.gpx-Datei